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Navigation und Information
Auf dieser Seite finden Sie Fotografien unserer Mitglieder. Klicken Sie
auf ein verkleinertes Bild, so gelangen Sie zu einem Abschnitt auf
dieser Seite, der Sie über das Objekt und die Aufnahmebedingungen
informiert. Mit einem (*) markierte Bilder können sie bei unseren Beobachtungsabenden oder bei der Sonnenbeobachtung in der Sternwarte käuflich erwerben.
Die Bilder
Komet Hale-Bopp
Für
viele Leute war 1997 das Jahr des spektakulären Kometen Hale-Bopp
(benannt nach seinen Entdeckern Alan Hale und Thomas Bopp, welche den
Kometen zeitgleich am 22. Juli 1995 erstmals beobachteten), der von
mehr Leuten beobachtet wurde als je ein Komet zuvor. Hale-Bopp ist
nicht nur der am meisten fotografierte sondern auch der am besten
untersuchte Komet in der Geschichte der Astronomie. Nur ein Jahr nach
dem Kometen Hyakutake lieferte Hale-Bopp eine regelrechte mehrmonatige
Show ab, zeitweise waren nur der Mond und eine handvoll lichtstarker
Planeten und Sterne heller.
Gas- und Staubwolken wurden, ebenso wie der längliche Plasmaschweif,
von vielerlei Instrumenten erfasst und analysiert. Spektrometrische
Untersuchungen gaben Hinweise auf circa vierzig organische Verbindungen
im Schweif, viele davon waren zuvor noch nie in Kometen beobachtet
worden. Daß viele der Verbindungen bisher nur in interstellaren
Staubwolken beobachtet worden waren stärkt die Theorie einer Verbindung
zwischen Kometen und primitivem prästellarem Material. |
Das Foto wurde mit einem Tele 4/300 auf Agfa Color 400 HDC bei einer
Belichtungszeit von 8min in Oberau/Obb. (900m über NN) aufgenommen.
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Komet Hyakutake
Astronomen
wie auch die Öffentlichkeit fanden im Jahre 1996 großen Gefallen am
Kometen Hyakutake, dem schönsten Kometen seit zwei Jahrzehnten. Im
Januar vom japanischen Amateurastronom Yuki Hyakutake entdeckt, bot der
Komet ein spektakuläres Schauspiel am Himmel von März bis April -
Hyakutake war der hellste Komet seit dem Kometen West im Jahre 1976.
Himmelsbeobachter auf der ganzen Welt waren begeistert von Hyakutakes
langem, federartigen Schweif und seiner hohen Helligkeit, die dafür
sorgte, daß man den Kometen selbst von Städten aus sehen konnte.
Aber auch naturwissenschaftlich gesehen war Hyakutake von hohem
Interesse. Ein Team der NASA entdeckte von Hawaii aus mit einem
Infrarot-Teleskop Ethan und Methan im Schweif - es war das erste Mal,
das derartige Verbindungen in einem Kometen nachgewiesen werden
konnten. Noch erstaunlicher war, daß der ROSAT-Satellit vom Kometen
ausgehende Röntgenstrahlung entdeckte - bis heute ist hierfür noch
keine Erklärung gefunden worden. |
Das Foto wurde mit einem Tele 2.8/135 auf Agfachrome 1000 RS bei einer
Belichtungszeit von 10 min. in Manhartshofen/Obb. (650m über NN)
aufgenommen.
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Nordamerika-Nebel (NGC 7000)
Unverkennbar
hat bezieht der ca. 1500 Lichtjahre entfernte Nordamerikanebel (NGC
7000) seinen Namen aus der Ähnlichkeit seiner Umrisse mit dem
Nordamerikanischen Kontinent. Der Nordamerikanebel ist eine Wolke
leuchtenden Gases, seine besondere "Form" wird hauptsächlich durch
dunkle Staubwolken an seinen Außenrändern verursacht. Wie das Foto
bereits vermuten läßt, besitzt NGC 7000 eine relativ geringe
Flächenhelligkeit. Somit ist das Objekt trotz seiner Größe von 2 Grad
am Sternhimmel relativ schwer auffindbar, obwohl man es bei klarer
Nacht durchaus sehr gut mit einem höherwertigen Feldstecher beobachten
kann.
Der Nordamerikanebel ist im Sternzeichen Cygnus (Schwan) angesiedelt,
er läßt sich am besten finden, indem man den Stern Deneb im Sternbild
sucht (dieser Stern ist recht hell und leicht zu finden - er ist zudem
auch bekannt als Eckpunkt des Sommerdreiecks, welches er mit Atair und
Wega bildet) und von dort aus etwas nach "links unten" schwenkt. |
Das Foto wurde mit einem Zeiss-Jena 4/300 auf Agfachrome 1000 RS bei
einer Belichtungszeit von 30 min. in Manhartshofen/Obb. (650m über NN)
aufgenommen.
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M8 und M20 im Schützen
Das
Sternbild Saggitarius (Schütze) liegt im Milchstraßenzentrum.
M8 (NGC 6523), auch "Lagunennebl" genannt, ist ein relativ bekanntes
Objekt im Sternbild Schütze unter guten Bedingungen durchaus mit bloßem
Auge zu sehen. Im Fernrohr ist M8 ein sehr schönes Objekt: Es erscheint
doppelt so groß wie der Vollmond, zudem läßt sich ein dunkles Staubband
quer durch den Nebel ausmachen. Durch die relativ lange Belichtungszeit
des Fotos tritt die rötliche Farbe des Nabel besonders hervor.
M20 (NGC 6514, "Trifidnebel") ist ein Objekt, das auf Fotografien
wesentlich interessanter ist als bei bloßer Beobachtung - selbst gute
Fernrohre zeigen nur einen verschwommenen Fleck. Der 1,5 Grad nördlich
von M8 gelegene Nebel bezieht seinen Namen aus zwei Staubbändern, die
ihn drei Bereiche zu zerschneiden scheinen. Diese sind jedoch erst bei
stärkerer Vergrößerung zu erkennen, als sie auf dem Foto vorliegt. Man
nimmt an, daß M20 etwas weiter von der Erde entfernt ist als M8. |
Das Foto wurde mit einem Zeiss-Jena 4/300 auf Agfachrome 1000 RS bei
einer Belichtungszeit von 15 min. in Manhartshofen/Obb. (650m über NN)
aufgenommen.
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Andromeda-Galaxie (M31)
Die
Andromeda Galaxie (M31, NGC 224) ist eine Spiralgalaxie ähnlich der
Milchstraße, sie ist die uns am nächsten gelegene Galaxie. Trotz der
großen Entfernung von 2,2 Mio. Lichtjahren zur Erde ist Sie am
Sternenhimmel noch mit bloßem Auge auszumachen.
Am besten beobachtet man die Andromeda-Galaxie in einem lichtstarken
Fernglas, ein Teleskop schränkt das Gesichtsfeld zu sehr ein und
verringert den Kontrast. Im Feldstecher ist das Objekt jedoch sehr
beeindruckend- obwohl man nur die hellsten Stellen der
Andromeda-Galaxie erkennen kann, ihre wahre Ausdehnung wird erst auf
lange belichteten Fotografien sichtbar. M31 ist von schier
unvorstellbarer Größe- könnte man Sie vollständig am Nachthimmel sehen,
so wäre sie etwa fünfmal so groß; wie der Vollmond.
Der helle "Fleck" rechts unten im Foto ist NGC 205, eine
"Nachbargalaxie" von M31. Die andere, 0,5 Grad vom Kern entfernte
Nachbargalaxie, M32 (NGC 221) ist auf dem Foto nicht auszumachen. |
Das Foto wurde mit einem Zeiss-Jena 4/300 auf Agfachrome 1000 RS bei
einer Belichtungszeit von 30 min. in Manhartshofen/Obb. (650m über NN)
aufgenommen.
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Orion-Nebel (M42)
Der
berühmte Orionnebel (M42, NGC 1976) ist eine Gas- und Staubwolke von
einer unvollstellbar gigantischen Größe (der Durchmesser des 1300
Lichtjahre entfernten Objekts beträgt 15 Lichtjahre). In ihr entsteht
ein neuer Sternhaufen. Der wunderschöne und spektakulär anzusehende
Nebel bedeckt annähernd ein Grad im Quadrat am Himmel und gehört zu den
bekanntesten und bei den Beobachtungsabenden meistgewünschten und -bestaunten Objekten am Sternenhimmel.
Im Sternbild Orion markiert der Nebel das Schwert des Orion, welches von seinem Gürtel herabhängt.
Ein schmales Band nichtleuchtender Materie (auch als "Fischmund"
bekannt) trennt M42 von M43, einem kleineren, runderen Nebelfleck, der
zwar abgegrenzt erscheint, jedoch Teil der gleichen Wolke darstellt. |
Das Foto wurde mit einem Zeiss-Jena 4/300 auf Kodakchrome 200 bei einer
Belichtungszeit von 10 min. in Geretsried/Obb. (600m über NN)
aufgenommen.
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Sonnenfinsternis '99: Der Diamantring
Die Aufnahme entstand wenige Sekunden vor dem 2. Kontakt.
Foto von Peter Meis (47 kB) aufgenommen mit einem 110/1500 Achromat auf Kodak Elitechrome 200, Belichtungszeit 1/500s.
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Sonnenfinsternis '99: Die Perlschnur
Die Aufnahme entstand beim 2. Kontakt.
Foto von Peter Meis (49 kB) aufgenommen mit einem 110/1500 Achromat auf Kodak Elitechrome 200, Belichtungszeit 1/500s.
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Sonnenfinsternis '99: Protuberanzen - Totale Sonnenfinsternis!
Foto von Peter Meis (54 kB) aufgenommen mit einem 110/1500 Achromat auf Kodak Elitechrome 200, Belichtungszeit 1/500s.
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Sonnenfinsternis '99: Die Korona
Foto von Peter Meis (60 kB) aufgenommen mit einem 100/600 Halbapo auf Kodak Elitechrome 200, Belichtungszeit 1/4s.
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Saturnbedeckung am 3.1.2001
Neben dem Foto (147kB) können Sie sich auch noch ein Video (AVI, 10.6 MB 7:30 min, DivX 4-Codec) zur Saturnbedeckung vom 3.1.2001 ansehen.
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Nebensonne
Am 7.6.2000 um 18:30 war über der Sternwarte eine Nebensonne zu beobachten. Michael Senkel nahm das Foto (42kB) auf einem Kodachrome 64 bei 700mm Brennweite, Blende 22 und 1/60s Belichtungszeit auf.
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Mondfinsternis 2001: Totalität
Foto (40kB) des Mondes während der Totalität. Okularprojektion am 6-Zoll-Newton auf Digitalkamera. (1 Sec., 200 ASA, f2.6)
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Mondfinsternis 2001: Nach Totalität
Foto (45 kB) des Mondes kurz nach der Totalität. Okularprojektion am 6-Zoll-Newton auf Digitalkamera. (1/2 Sec., 200 ASA, f2.6)
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