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 Fotogalerie Volks- und Schulsternwarte 
Geretsried e.V. 


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Auf dieser Seite finden Sie Fotografien unserer Mitglieder. Klicken Sie auf ein verkleinertes Bild, so gelangen Sie zu einem Abschnitt auf dieser Seite, der Sie über das Objekt und die Aufnahmebedingungen informiert.
Mit einem (*) markierte Bilder können sie bei unseren Beobachtungsabenden oder bei der Sonnenbeobachtung in der Sternwarte käuflich erwerben.

Die Bilder


Komet Hale-Bopp*

Komet Hyakutake*

Nordamerika-Nebel*

M8 und M20 im Schützen

Andromeda-Galaxie*

Orion-Nebel

SoFi 99:
Diamantring*

SoFi 99:
Perlschnur*

SoFi 99:
Protuberanzen*

SoFi 99:
Die Korona*

Bedeckung des Saturn (+Video)

Nebensonne

MoFi 01:
Totalität

MoFi 01:
nach Totalität
       

Komet Hale-Bopp

Für viele Leute war 1997 das Jahr des spektakulären Kometen Hale-Bopp (benannt nach seinen Entdeckern Alan Hale und Thomas Bopp, welche den Kometen zeitgleich am 22. Juli 1995 erstmals beobachteten), der von mehr Leuten beobachtet wurde als je ein Komet zuvor. Hale-Bopp ist nicht nur der am meisten fotografierte sondern auch der am besten untersuchte Komet in der Geschichte der Astronomie. Nur ein Jahr nach dem Kometen Hyakutake lieferte Hale-Bopp eine regelrechte mehrmonatige Show ab, zeitweise waren nur der Mond und eine handvoll lichtstarker Planeten und Sterne heller.
Gas- und Staubwolken wurden, ebenso wie der längliche Plasmaschweif, von vielerlei Instrumenten erfasst und analysiert. Spektrometrische Untersuchungen gaben Hinweise auf circa vierzig organische Verbindungen im Schweif, viele davon waren zuvor noch nie in Kometen beobachtet worden. Daß viele der Verbindungen bisher nur in interstellaren Staubwolken beobachtet worden waren stärkt die Theorie einer Verbindung zwischen Kometen und primitivem prästellarem Material.


Das Foto wurde mit einem Tele 4/300 auf Agfa Color 400 HDC bei einer Belichtungszeit von 8min in Oberau/Obb. (900m über NN) aufgenommen.

Komet Hyakutake

Astronomen wie auch die Öffentlichkeit fanden im Jahre 1996 großen Gefallen am Kometen Hyakutake, dem schönsten Kometen seit zwei Jahrzehnten. Im Januar vom japanischen Amateurastronom Yuki Hyakutake entdeckt, bot der Komet ein spektakuläres Schauspiel am Himmel von März bis April - Hyakutake war der hellste Komet seit dem Kometen West im Jahre 1976. Himmelsbeobachter auf der ganzen Welt waren begeistert von Hyakutakes langem, federartigen Schweif und seiner hohen Helligkeit, die dafür sorgte, daß man den Kometen selbst von Städten aus sehen konnte. Aber auch naturwissenschaftlich gesehen war Hyakutake von hohem Interesse. Ein Team der NASA entdeckte von Hawaii aus mit einem Infrarot-Teleskop Ethan und Methan im Schweif - es war das erste Mal, das derartige Verbindungen in einem Kometen nachgewiesen werden konnten. Noch erstaunlicher war, daß der ROSAT-Satellit vom Kometen ausgehende Röntgenstrahlung entdeckte - bis heute ist hierfür noch keine Erklärung gefunden worden.


Das Foto wurde mit einem Tele 2.8/135 auf Agfachrome 1000 RS bei einer Belichtungszeit von 10 min. in Manhartshofen/Obb. (650m über NN) aufgenommen.

Nordamerika-Nebel (NGC 7000)

Unverkennbar hat bezieht der ca. 1500 Lichtjahre entfernte Nordamerikanebel (NGC 7000) seinen Namen aus der Ähnlichkeit seiner Umrisse mit dem Nordamerikanischen Kontinent. Der Nordamerikanebel ist eine Wolke leuchtenden Gases, seine besondere "Form" wird hauptsächlich durch dunkle Staubwolken an seinen Außenrändern verursacht. Wie das Foto bereits vermuten läßt, besitzt NGC 7000 eine relativ geringe Flächenhelligkeit. Somit ist das Objekt trotz seiner Größe von 2 Grad am Sternhimmel relativ schwer auffindbar, obwohl man es bei klarer Nacht durchaus sehr gut mit einem höherwertigen Feldstecher beobachten kann.
Der Nordamerikanebel ist im Sternzeichen Cygnus (Schwan) angesiedelt, er läßt sich am besten finden, indem man den Stern Deneb im Sternbild sucht (dieser Stern ist recht hell und leicht zu finden - er ist zudem auch bekannt als Eckpunkt des Sommerdreiecks, welches er mit Atair und Wega bildet) und von dort aus etwas nach "links unten" schwenkt.


Das Foto wurde mit einem Zeiss-Jena 4/300 auf Agfachrome 1000 RS bei einer Belichtungszeit von 30 min. in Manhartshofen/Obb. (650m über NN) aufgenommen.

M8 und M20 im Schützen

Das Sternbild Saggitarius (Schütze) liegt im Milchstraßenzentrum. M8 (NGC 6523), auch "Lagunennebl" genannt, ist ein relativ bekanntes Objekt im Sternbild Schütze unter guten Bedingungen durchaus mit bloßem Auge zu sehen. Im Fernrohr ist M8 ein sehr schönes Objekt: Es erscheint doppelt so groß wie der Vollmond, zudem läßt sich ein dunkles Staubband quer durch den Nebel ausmachen. Durch die relativ lange Belichtungszeit des Fotos tritt die rötliche Farbe des Nabel besonders hervor. M20 (NGC 6514, "Trifidnebel") ist ein Objekt, das auf Fotografien wesentlich interessanter ist als bei bloßer Beobachtung - selbst gute Fernrohre zeigen nur einen verschwommenen Fleck. Der 1,5 Grad nördlich von M8 gelegene Nebel bezieht seinen Namen aus zwei Staubbändern, die ihn drei Bereiche zu zerschneiden scheinen. Diese sind jedoch erst bei stärkerer Vergrößerung zu erkennen, als sie auf dem Foto vorliegt. Man nimmt an, daß M20 etwas weiter von der Erde entfernt ist als M8.


Das Foto wurde mit einem Zeiss-Jena 4/300 auf Agfachrome 1000 RS bei einer Belichtungszeit von 15 min. in Manhartshofen/Obb. (650m über NN) aufgenommen.

Andromeda-Galaxie (M31)

Die Andromeda Galaxie (M31, NGC 224) ist eine Spiralgalaxie ähnlich der Milchstraße, sie ist die uns am nächsten gelegene Galaxie. Trotz der großen Entfernung von 2,2 Mio. Lichtjahren zur Erde ist Sie am Sternenhimmel noch mit bloßem Auge auszumachen.
Am besten beobachtet man die Andromeda-Galaxie in einem lichtstarken Fernglas, ein Teleskop schränkt das Gesichtsfeld zu sehr ein und verringert den Kontrast. Im Feldstecher ist das Objekt jedoch sehr beeindruckend- obwohl man nur die hellsten Stellen der Andromeda-Galaxie erkennen kann, ihre wahre Ausdehnung wird erst auf lange belichteten Fotografien sichtbar. M31 ist von schier unvorstellbarer Größe- könnte man Sie vollständig am Nachthimmel sehen, so wäre sie etwa fünfmal so groß; wie der Vollmond.
Der helle "Fleck" rechts unten im Foto ist NGC 205, eine "Nachbargalaxie" von M31. Die andere, 0,5 Grad vom Kern entfernte Nachbargalaxie, M32 (NGC 221) ist auf dem Foto nicht auszumachen.


Das Foto wurde mit einem Zeiss-Jena 4/300 auf Agfachrome 1000 RS bei einer Belichtungszeit von 30 min. in Manhartshofen/Obb. (650m über NN) aufgenommen.

Orion-Nebel (M42)

Der berühmte Orionnebel (M42, NGC 1976) ist eine Gas- und Staubwolke von einer unvollstellbar gigantischen Größe (der Durchmesser des 1300 Lichtjahre entfernten Objekts beträgt 15 Lichtjahre). In ihr entsteht ein neuer Sternhaufen. Der wunderschöne und spektakulär anzusehende Nebel bedeckt annähernd ein Grad im Quadrat am Himmel und gehört zu den bekanntesten und bei den Beobachtungsabenden meistgewünschten und -bestaunten Objekten am Sternenhimmel.
Im Sternbild Orion markiert der Nebel das Schwert des Orion, welches von seinem Gürtel herabhängt.
Ein schmales Band nichtleuchtender Materie (auch als "Fischmund" bekannt) trennt M42 von M43, einem kleineren, runderen Nebelfleck, der zwar abgegrenzt erscheint, jedoch Teil der gleichen Wolke darstellt.


Das Foto wurde mit einem Zeiss-Jena 4/300 auf Kodakchrome 200 bei einer Belichtungszeit von 10 min. in Geretsried/Obb. (600m über NN) aufgenommen.

Sonnenfinsternis '99: Der Diamantring

Die Aufnahme entstand wenige Sekunden vor dem 2. Kontakt.

Foto von Peter Meis (47 kB) aufgenommen mit einem 110/1500 Achromat auf Kodak Elitechrome 200, Belichtungszeit 1/500s.

Sonnenfinsternis '99: Die Perlschnur

Die Aufnahme entstand beim 2. Kontakt.

Foto von Peter Meis (49 kB) aufgenommen mit einem 110/1500 Achromat auf Kodak Elitechrome 200, Belichtungszeit 1/500s.

Sonnenfinsternis '99: Protuberanzen - Totale Sonnenfinsternis!

Foto von Peter Meis (54 kB) aufgenommen mit einem 110/1500 Achromat auf Kodak Elitechrome 200, Belichtungszeit 1/500s.

Sonnenfinsternis '99: Die Korona

Foto von Peter Meis (60 kB) aufgenommen mit einem 100/600 Halbapo auf Kodak Elitechrome 200, Belichtungszeit 1/4s.

Saturnbedeckung am 3.1.2001

Neben dem Foto (147kB) können Sie sich auch noch ein Video (AVI, 10.6 MB 7:30 min, DivX 4-Codec) zur Saturnbedeckung vom 3.1.2001 ansehen.

Nebensonne

Am 7.6.2000 um 18:30 war über der Sternwarte eine Nebensonne zu beobachten. Michael Senkel nahm das Foto (42kB) auf einem Kodachrome 64 bei 700mm Brennweite, Blende 22 und 1/60s Belichtungszeit auf.

Mondfinsternis 2001: Totalität

Foto (40kB) des Mondes während der Totalität. Okularprojektion am 6-Zoll-Newton auf Digitalkamera. (1 Sec., 200 ASA, f2.6)

Mondfinsternis 2001: Nach Totalität

Foto (45 kB) des Mondes kurz nach der Totalität. Okularprojektion am 6-Zoll-Newton auf Digitalkamera. (1/2 Sec., 200 ASA, f2.6)


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