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Als Donald Machholz den nach ihm benannten Kometen Mitte 2004 entdeckte, konnte man aufgrund
von Bahnberechnungen darauf schliessen, dass der Komet im Januar 2005 gut zu beobachten sein
würde. Am 6.Januar 2005 näherte er sich der Erde bis auf einen Abstand von ca. 50 Mio. km.
Am 24. Januar 2005 durchlief der Komet den Perihel, den sonnennächsten Punkt seiner
langgestreckten elliptischen Umlaufbahn, und war daher optimal zu beobachten.
Ein Foto des Kometen finden Sie auf unserer Galerieseite.
Venustransit 2004
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Venusdurchgänge
(= Venus vor der Sonne) sind ausgesprochen seltene astronomische
Ereignisse - seltener als totale Sonnenfinsternisse!
Obwohl sie regelmäßig wiederkehren, hatte bis zum 8. Juni keiner der
auf der Erde lebenden 6 Mrd. Menschen jemals einen Venusdurchgang
beobachtet! Am 6. Dez. 1882 fand der vorletzte Venustransit statt, von
dem es keine lebenden Zeugen mehr gab.
Insgesamt hat die Menschheit erst sechs Transits beobachten können, aber die Mitteleuropäer erst einen einzigen!
Am 8. Juni 2004 um 10:22 MESZ (Transitmitte)fand der e r s t e
Venustransit statt, der in Europa vollständig zu sehen war! Die
zukünftigen Transits erfolgen am: 06. Juni 2012, 11. Dez. 2117 und 08.
Dez. 2125. Letzterer ist der nächste, der in Europa wieder zu sehen
sein wird!
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Beobachtungshinweise: Bei schönem Wetter kann der über sechs
Stunden dauernde Venustransit mit den Fernrohren der Sternwarte
verfolgt werden. Die Sternwarte besitzt die Ausstattung, die ein
sicheres Beobachten der Sonne gestattet.
Alle Urlauber (der 8.6.2004 liegt in Bayern in den Pfingstferien),
die den Venustransit vom jeweiligen Urlaubsort beobachten wollen,
müssen sich mit einer Sonnenfinsternisbrille, wie sie bei der SoFi am
11.8.1999 zum Einsatz kam, bewaffnen. Wer mit Feldstechern oder
Fernrohren den Venustransit beobachten will, benötigt spezielle
Sonnenfilterfolie, die nur den 100.000sten Teil der Sonnenstrahlung
durchlässt. Sie ist im astronomischen Fachhandel erhältlich.
Kurt Motl
Auf unserer Link-Seite
haben wir bereits eine Sektion zum Venustransit 2004 eingerichtet. Wir
werden diese Sektion bei Näherrücken des Ereignisses sicherlich noch
ausbauen.
Saturnbedeckung 2001
Ein Foto sowie ein Video der Saturnbedeckung durch den Mond am 3.1.2001 finden Sie auf unserer Galerie-Seite.
Mondfinsternis 2001
Fotos von der Mondfinsternis finden Sie auf unserer Galerie-Seite.
Sonnenfinsternis 1999
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Ein Erlebnisbericht von Kurt Motl
Der
11. August war wirklich denkwürdig. Kaum hatten wir die Großfeldstecher
und den Newton-Reflektor für die Projektion auf dem Platz vor der
Sternwarte aufgebaut, fing es auch schon an zu regnen. Stative gepackt
und untergestellt. Bis es aufhörte, war der erste Kontakt bereits
verpasst. Dann immer wieder Wolken. Wolkenlöcher mit angeknabberter
Sonne. Sonnensichel durch Wolken. 10 Minuten nach 12 fing es zu
schütten an. Wieder alles weggeräumt. Viertelstunde später: blauer
Himmel kommt von Westen näher. Die Sonne schon ziemlich schmal. Es wird
fahl. Die Schatten scharf. Sonnensicheln unterm Busch. Im Westen sieht
man schon wieder eine Wolkenwand herannahen. Wer kommt schneller: die
Totalität oder die Wolken? Jetzt geht alles ganz schnell. Ich hatte
weiße Leintücher ausgelegt: Die fliegenden Schatten auf den Tüchern.
Dann zerbricht die Sichel in vier oder fünf Perlen. Nur noch ein
Diamant. Rötliche Stellen (Protuberanzen) am Sonnenrand mit bloßem Auge
zu erkennen. Die Korona erstrahlt. Ein kurzer Blick durch meinen
Feldstecher: einfach phantastisch. Beim nächsten der durchguckt blitzt
schon der Diamant. Aus und vorbei nach nur 48s (die Sternwarte liegt
nur wenige km nördlich der südlichen Kernschattengrenze). Noch eine
Minute und die Wolken verschlucken für die nächste Stunde alles. Aber
was soll's. Wir haben sie gesehen, sind restlos begeistert und
glücklich.
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Fotos
Fotos zur Sonnenfinsternis finden Sie in der Galerie. Sie können bei unseren Beobachtungsabenden in der Sternwarte käuflich erworben werden.
Links
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